12.3.18 6.48

Einmal um die Welt.

In 6 Monaten.

Westwärts nach Osten.

Westeuropa – USA – Japan – China – Russland – Osteuropa

Die 4 Weltrisenden: Clara Martin Paul und el Papo


Am 12.03.18 6:48 Uhr ging es für uns nun auf in die weite Welt – Let’s go!

Das erste Ziel: Paris. Viel zu früh ging es an diesem besonderen Montagmorgen zum Leipziger Bahnhof und wie immer waren die Siegels knapp in ihrem Timemanagement… Glücklicherweise haben wir es aber sogar noch geschafft ein letztes Abschiedsfoto zu schießen und schon fuhren wir gespannt nach Frankreich mit unserer ersten Interrail-Fahrt. Die letzten Wochen wurde alles an Kraft und Energie dafür gegeben, dass diese Reise verwirklicht werden kann und die Nacht zum Abfahrtstag war dann der Höhepunkt dieser stressvollen Zeit geworden. Somit mussten wir mit maximal 3 Stunden unruhigen Schlafes eine rund 15 Stunden Fahrt durchstehen (perfekt um den Rest nachzuholen!). Dementsprechend hingen wir alle ziemlich durch und man ließ sich vom Zug oder Bus in den dringend nötigen Schlaf schaukeln. Sobald wir im Zug saßen fiel sichtlich ein großer Teil des Stresses von uns ab, die Vorfreude stieg. Ganz vorbei mit Stress war es aber auch nicht, denn nur durch das Rennen vom einen zum anderen Gleis bei den vielen Umstiegen klappte unsere Verbindung.. Naja, bei DB sollte man schon sehr viel Zeit zwischen den Zügen einplanen, wir wissen ja alle wie das da mit Verspätungen und Co ist. Trotz allem hatten wir in diesen ersten Stunden unserer Reise sehr viel Spaß, es wurden wie immer lauter Sprüche und Witze gerissen. Selbst als der Rumtopf aus Pauls Backpack von oben direkt (&perfekt) auf das auf dem Zugtisch liegende Handy von Martin fiel, das Display zersplitterte und das Shiftphone seitdem keine einzige Regung mehr zeigte, war die Laune nur für einen kurzen Moment getrübt. Die Verärgerung war doch schnell von der Situationskomik dieser Zufalls-Kettenreaktion verdrängt. Die Aufregung stieg dann kurz bevor wir unser Ziel erreicht hatten: außer mir war es für alle das erste Mal in Paris! Im Dunkeln angekommen konnten wir die ersten Eindrücke der Metropole im Bus zu unserer Unterkunft wirken lassen und waren dann heilfroh die Wohnung zu betreten und sich erstmal erschöpft auf die Betten zu schmeißen… Chefkoch Pablo widmete seine letzten Kraftreserven dem Kochen und zauberte aus unseren Essenresten & dem ersten parisischen Baguette (was auch sonst in FR?!) ein wundervolles Mahl. Bis auf ein paar organisatorische Planungen waren unsere Köpfe zu nichts mehr weiter fähig –                       Bonne nuit, Paris!

 

Es war kein Wunder, dass es uns allen am ersten Morgen in Paris sehr schwerfiel aus den Betten zu kommen. Nach einem kleinen Restefrühstück machten wir uns bereit für das volle Touriprogramm – die Challenge des Tages: so viel wie möglich an nur einem Tag von Paris zu sehen. Ich spielte etwas die Reiseführerin, aber auch nur, weil ich erst vor 4 Monaten dort war und davon noch einen Stadtplan besaß:D Als erstes wurde die Metro getestet und für gut befunden, als wir in kurzer Zeit schon vor den Treppen zur Sacré-Cœur standen. Für jeden zu empfehlen, der sich anfangs erstmal ein grobes Bild der Stadt verschaffen will – oder besser gesagt einen guten Überblick. Oben auf dem Berg wird man zwar erstmal von der Masse an Häusern und der Ausbreitung dieser Stadt erschlagen, die sich unendlich über den Horizont hinaus abzeichnet – so macht man sich die Größe der Metropole bewusst – aber dieser weite Blick dient auch super zur Orientierung und zum Suchspiel der wichtigsten (und höchsten) Sehenswürdigkeiten. Ab da beschlossen wir in der Stadt nur Busse für die Wege zu nutzen, so kommt man von Montmartre bequem zum Louvre und kann sich dazwischen noch die schönen Straßen Paris‘ anschauen. An der Seine langzulaufen vermittelt erst wirklich das Flair von Paris und ist ein Muss für jeden Aufenthalt dort. Wie vor dem Louvre, so entstanden auch vor Notre-Dame unsere grandiosen SiegelTouriPics – wir wollen ja auch allen zeigen und beweisen, wo wir überall schonmal waren! Von der Bastille liefen wir dann den Kanal zurück zum Fluss über eine Brücke und statteten spontan dem Jardin des Plantes (was ein kreativer Name!) einen Besuch ab, da sich die Sonne nochmal kurz vor den Regenwolken zeigte. Dann ging es weiter zum wohl wichtigsten Symbol Paris‘: le Tour Eiffel! So wie für mich der Eiffelturm letztes Jahr auch nicht wirklich spektakulär gewesen war, ging es den anderen nicht anders und wir machten uns nach ein paar Fotos wieder zur nächsten Busstation. Erst von weiter weg und von der goldenen Abendsonne angestrahlt gefiel uns der Eiffelturm doch sehr… Inzwischen wurde es dämmrig und wir waren an unserer letzten Station angekommen. Der Arc de Triomphe bietet einen tollen Blick auf die sternförmig abgehenden Straßen, dazu gehört die Champs Elysees, die uns mit ihren touriüberfüllten sauteuren Läden eher nicht ansprach. Es ist immer wieder faszinierend diesen riesigen Kreisverkehr des Grauens von seiner Mitte zu beobachten, erstaunlich dass es dort nicht aller 10 Sekunden kracht… Nun hatten wir es aber wirklich satt die vielen Stunden auf den Beinen und unterwegs zu sein, sightseeing war schon immer anstrengend. Aber natürlich auch super spannend. Der nun wirklich allerletzte Stopp war ein Supermarkt, dann ließen wir den Abend mit einem eleganten Menü von chef de cuisine Martin in unserem Appartement ausklingen. Der Rumtopf war schnell geleert und leicht angeschwipst sahen die Fotos des Tages noch lustiger aus. Der morgige Tag musste zu später Stund geplant werden und nach dem Schlafen verabschiedeten wir uns schon wieder von Paris. Und so geht es in die zweite und letzte französische Stadt unserer Reise…

[Clara]


english version

Around the world.

In 6 months.

Westwards to the east.

Westeurope – USA – Japan – China – Russia – Easteurope

The 4 travellers: Clara Martin Paul and el Papo


Our big journey started on the 12th March 2018 at 6:48 am – let’s go!

The first stop: Paris. It was a stressful Monday morning for all of us and it was a relieving feeling to finally sit in the train to France after a few goodbye pictures in the train station. We four have been going through the stress fullest weeks and 3 hours was the maximum of sleep each one of us could get in the last night before the departure. So we were really excited in general and happy to rest on the 15 hour ride with trains and bus to make up for the lack of sleep. But it was not as relaxing as imagined because the typical delay of DB trains led to a run to the other rails at the transfer. Nevertheless we had a lot of fun together and even as the display of Martins phone broke accidentally we kept on with the jokes. The excitement grew especially because it was the first time visiting Paris for all of us except for me. It was already dark when we reached the station and we were able to see a bit of the city as we were driving with the bus to our apartment for the next two nights. We finally arrived at 9 in the evening, head cook Pablo created an excellent dinner, some planning had to be made for the next days and that was all for this overwhelming first day of our trip around the globe – bonne nuit, Paris!

After a first night and a quick breakfast we got ready for a day full of touristy things and sightseeing because the challenge was to see as much as possible of Paris in just one day. My task was to guide the group from one to another sight because I’ve been there not long ago and I still had a map. We took the metro to Montmartre where you have a breathtaking view over the whole city from the top and the never ending mass of houses. From there we decided rather to use the bus and so we stopped by the Louvre, Notre-Dame and the Bastille. In front of these sights we took some pictures with our special pose that you’ll spot on a lot of photos during this journey. Walking alongside the Seine is my favorite thing to do in Paris on a good weather day and so we walked to the Jardin des Plantes. Then we got to see the sight which Paris is most famous for: le Tour Eiffel! But to be honest standing in front of it has not been really spectacular for us… By the time we arrived at our last stop it was already pretty late. So as it got darker we could watch the brightly illuminated Champs Elysees directly from the Arc de Triomphe and in between the craziest & riskiest roundabout that I’ve ever seen! After all we’ve been really tired from all this sightseeing and walking so we ended the day with a grandiose menu this time from chef de cuisine Martin and some fruit in rum. On the next morning we already had to leave again to go to the next French town…

[Clara]

 

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