quietude – quietness in Portugal – ruhige Orte

21.3.

Durch Papas hastiges Packen früh aufgewacht. Wegen dem dunklen Innenhofapartment aber schnell wieder eingeschlafen. Der erste Tag zu dritt auf der Reise! Erstmal gepackt und 11uhr ausgecheckt und rüber zu Max und Kajas Apartment und fett Müsli gemacht. Hmm. Lecker. Auf gings, zu 5. Madrid entdecken. Wir wanderten durch Parks und fuhren auf eine spacige Plattform mit super Sicht über Madrid. Gläserner Fahrstuhl. Nichts für Leute mit Höhenangst. Gute Stimmung aber Hunger. Gestillt wurde dieser in einem hippen Veggierestaurant durch 3-Gänge-Menü für sehr okaye 11€. Dann gings fix zurück ins Szeneviertel (mit besetztem Haus und linken Bars) wichtige Dokumente ausdrucken und für einen Abstecher noch zum selbstverwalteten Garten (liebevoll „El Bracho“ getauft). Dann Bioladen-Snack-Einkauf und ab zum Nachtzug. 21.43Uhr gings mit Halt in Coimbra nach Porto. Zugnachbarn: Saufende Amis auf EU-Rail.

– Portugal –

22.3.

Ziemlich platt in Porto angekommen, ins billige Café am Bahnhof gesetzt und gefrühstückt. Papa am Hostel abgeholt und von Miguel(Hosteleigentümer;stolzer Nordportugiese) ein 2. Frühstück vorgesetzt bekommen. Ja nicht aufessen! Sonst wird direkt noch was auf den Tisch gestellt. Auto abgeholt und mit dem Audi A1 gleich eine Runde durch Porto gedreht. Auf dem Weg nach Vieira do Minho paar Mal verfahren und gegen 14Uhr herzlich von Frohmut und Hertha (Großfamilie ausm Westen) auf der Quinta do Pedrogo empfangen wurden. Schönes, 500 Jahre altes Haus aus fetten Steinen und Holz. Sehr aufwändig renoviert und endlich mal ein Platz zum ausruhen, ankommen und entspannen. Hertha kochte gleich noch typisches portugiesisches Mahl aus Kohl, Kartoffeln, Eiern und einer selbstgemanschten Soße aus Olivenöl, Knoblauch, Rotwein plus S+P nach Gedünken. Wirklich nahrhaft, bäuerlich, herzhaft und lecker.

23.3.

Am nächsten Morgen gings für Menzes nach Deutschland zurück und für Helfried nach Porto. Paul holte Überraschungsgast Luna vom Flughafen ab und nahm Papa aus Porto wieder mit. Mit stürmischen Regen und Dunkelheit streikte der Leihwagen im 1. Gang am Hang. Abschleppdienst war die Notlösung, doch der attestierte: Alles i.O.! Total kaputt kamen wir 3 wieder in den Bergen an und fielen in die Betten.

24.3.

Langes Frühstück und Wanderung durch die umliegenden Hügel. „Bio“ Terrassenanbau neben total wilder Landschaft und immer in Begleitung von den 2 Hunden der Nachbarn. Abends Sauna.

25.3.

Kaum Zeit zum schreiben, es ist immer was los. Letzter Tag auf der Quinta und wir entscheiden uns mit dem Auto Richtung spanische heiße Quellen zufahren. Martin kurvte uns sehr geschickt die Serpentinen entlang und so entspannten wir in den letzten Sonnenstrahlen noch bevor es zurück ging und ans Haus saubermachen.

26.3.

Denn am nächsten Morgen gegen 8Uhr ging es bei uns schon wieder Richtung Porto, den Mietwagen abgeben und ein bisschen die Stadt anschauen. Miguel nahm wieder unsere Rucksäcke auf und überreichte uns sogar den Schlüssel zum Hostel. Wir schlenderten über den Mercado und tranken Cappuchino im Bio-Cafe und … vergaßen ein bisschen die Zeit. Papa hetzte noch zum Zug, der Rest hatte keine Lust auf Stress. Doch auch wir stressten uns letztendlich und verpassten den günstigen Zug- So kamen wir erst abends gegen 21Uhr in Lissabon an. Zum Glück war die sehr altmodische und bekloppt geschnittene Unterkunft direkt am Bahnhof gelegen.

27.3

Lissabon erschien uns bunt und quirlig, ähnlich wie Barcelona mit seinen Gassen. Wir wanderten von Aussichtspunkt zu Burg und zu Aussichtspunkt. Wirklich malerisch die Stadt, vor allem mit seinen Graffitis. Abends noch am total überlaufenen Aussichtspunkt Santa Catarina Clara und Sophie getroffen und Bierchen getrunken. Langer schöner Nachtspaziergang mit Abschiedschmerz und Vorfreude auf Amerika.

28.3.

3h Schlaf und früher Ritt zum Flughafen. Viel zu kurz die Zeit denke ich und ansonsten erstmal nicht viel. Die Aufregung drückt und wir lassen wieder viel Zeit vor dem Check-In verstreichen. Ansonsten geht alles sehr fix nur der nicht enden wollende Duty-free-shop (durch den man zwangsläufig geschleust wurde) nahm uns nochmal eine gute Portion Zeit und so landeten wir als letzte im Flieger. Der Flug an sich verging wie im Flug. Bisschen zu müde wurde für die theoretische Führerscheinprüfung geübt, Filme geschaut (Empfehlung: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri) und zu ¾ veganes Flugessen genossen.

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english abstract

Second and last day in Madrid for 3 of us. Dad left in the morning to take an earlier train to Porto. His supreme importance – getting a view during daytime on the landscape passing by. We decided to take the train in the late evening. So one more day for us to explore Madrid. We walked through parks, passed an abandoned cable car and got on a tall platform which had a 80ies sci-fi-look and offered a tremendous view over the city.  We’ve had a huge hunger so we went to hunt down a vegetarian restaurant and ate delicious burgers. Time was not on our side so we had to hurry to get to our night train. We had 6 chairs for ourselves so we laid down and got some sleep. 3 Americans on EU-Rail were chit-chattering and drinking wine during the whole night but we wont be bothered.

Arriving in the early morning in Porto was quite an experience for us. We felt absolutely whacked but the cheap coffee and the overwhelming breakfast in Porto Station Hostel were giving us a lot of energy back. Soon after Paul got the hire car and we drove off to Vieira do Minho to visit Hertha and Frohmut. Besides trouble finding the way up the mountains we managed to make it to the old house on the country side. The place was very pristine and calming and finally we had some days to rest and take care for ourselves. Menzes stories, wine and characteristic Portuguese meal were having us felt welcome and home. On the next day they both left and Luna was coming to visit Paul. Sauna and hot springs were the highlights on this short break up in the hills. On 26th of April we left the old stone house and headed back to Porto, taking the train to Lisbon. What a vivid city! One day left to explore and get good views on the landscape and the city. Meeting friends, having beer from plastic cups at overcrowed sun set places. Thanks for having us Lisbon. Now off to the next chapter like Columbus: America!

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