USA! Ostküste – Miami nach Burlington – eastcoast – Miami to Burlington

Inzwischen sind wir schon einen ganzen Monat in den USA!!! Und weil so vieles passiert ist und wir mit dem schreiben kaum noch hinterher kommen (wie man kaum bermerkt hat 😉 ), jetzt unsere ersten vier Wochen in geballter Ladung:

Die Ankunft – 1. Woche   (28.03.-04.04.)

Also stolperten wir zu geplanter Ankunftszeit um 14:30 Ortszeit aus dem Flieger in den Flughafen und – nach etwas Warten und Scannen von Gesicht und Händen bei der Einwanderungsbehördenkontrolle – raus ins tropisch-heiße Miami. Das Finden eines Ubers (ein modernes Taxi), was uns zu unserer Unterkunft bringen sollte gestaltete sich schwieriger als geplant und so wurden wir nach etwas umher Irren von Gisela aufgegabelt.

Unsere Airbnb-Unterkunft (moderne Zimmervermietung) lag in einer etwas herunter gekommenen Gegend und war eher das Gegenteil von sauber und kühl. Das war alles aber auch eher Nebensache, denn es ging darum, schleunigst alles für eine reibungslose Wohnmobilübernahme vorzubereiten. Noch total im Jetlag und etwas überrumpelt waren auch am ersten Abend schon die Verkäufer des WoMos bei uns auf der Dachterrasse zu Gast. Die drei sonnengebräunen Gesichter waren jetzt 6-Monate unterwegs und sollten uns eine riesige Hilfe sein. Es wurde gleich mal eine Runde zum nächsten Walmart gedreht, SIM-Karte gekauft um erreichbar zu sein und schon ein bisschen was zum Auto erklärt. Die nächsten beiden Tage waren sehr nervenaufreibend. Direkt am Donnerstagmorgen die driver license in einer DMV gemacht und mittags hielten Martin und Paul schon ihren Führerschein aus Florida in der Hand – das offiziellste Ausweisdokument in den USA. Danach ging alles bergauf und bergab und ständig wurde sich angezickt und irgendwann lagen die Nerven in der Nachmittagshitze auch mal blank. SIM-Karte, Versicherung, Lyft und Uber, Überweisung: alles streikte je nach Laune und so rückte die entspannte Übergabe am Freitag in weite Ferne. Doch auch als wir mal wieder an uns zweifelten halfen uns Chris und Valentina aus der Patsche. Auch wenn das Geld erst nach Ostern ankommt – mit Kaufvertrag gehört es schon uns und wir können einsteigen. So fuhren wir überrascht und erlöst und total glücklich Freitagabend mit dem Ford Thor Majestic in den Süden: Erstes Ziel: Florida Keys! Also verbrachten wir Ostern im karibischen Wetter und am Southernmost Point der Staaten. Morgensport mit Sprung ins kühle Nass plus jeden Tag lecker Essen kochen machten die erste Woche für uns zum puren Urlaubsgefühl. An das geräumige Wohnmobil gewöhnten wir uns schnell, wir hatten eher damit zu tun einen Stellplatz für die Nacht zu finden (der kostenlos und nicht auf einem Supermarktparkplatz war = ergo fast unmöglich). Hin und wieder klappte es auch aber wir hatten auch das ein oder andere nette Gespräch mit der Polizei. Die Keys waren uns doch zu touristisch und die Zeit hing uns im Nacken, da wir uns mit Chris und Valentina am Mittwoch schon in Fort Myers zum Überschreiben des Titels treffen wollten. Also nichts wie wieder hoch, runter von den Keys (noch schnell alle State Parks mitnehmen und sonst was man alles so sehen sollte) und an den Everglades vorbei ins Big Cypress Preserve. Endlich: Alligatoren! Und unberührte Natur, also bis auf die Straße auf der wir fuhren und die Kanäle die mitten durch das Gebiet gezogen wurden. Typisch amerikanisch. Floridas Westküste hielt noch ein paar Schätze bereit. Marco Island gehörte definitiv nicht dazu (fahrt da nicht hin – niemals, bitte). Hotelburgen und nur ein schmaler öffentlicher Zugang zum Strand mit Parkplatz zum bezahlen. Ausserdem stand beim Einparken ein Baum im Weg. Ergebnis: Stoßstange eingedellt. WoMoMerke: Immer jemanden rausschicken zum Einweisen BEVOR man rückwärts fährt.

Mittwoch landeten wir in Fort Myers. Fertig für die endgültige Übergabe. Paypal streikte noch ein paar mal aber mit Hilfe aus Deutschland (Danke Mama!) geling uns auch das. Das Wohnmobil wurde auf mich überschrieben. Das erste eigene Kennzeichen aus den Staaten. Ich war erleichtert und auch ein bisschen stolz. An dieser Stelle möchte ich aber nochmal betonen:

Ohne Valentina und Chris (und auch ein bisschen durch den kleinen Santiago) wäre uns das alles so nicht gelungen! Danke, danke, danke an diese 3 Engel. Mit Zuversicht, Tipps & Tricks und überhaupt dem Plan was wann und wie am besten zu erledigen sei, standen sie uns jederzeit zur Seite. T h a n k  y o u !

Ab jetzt wird es vollständig unser Gefährt für 3 Monate sein. Boxen aufgedreht und losgedüst hieß es!

Bookelia, Manasota Key und St. Petersburg sind ein paar der Orte die wir in den Tagen danach angefahren sind. Floridas Westküste ist mindestens genauso schön wie die karibischen Keys und aber auch genauso touristisch. Kostenlose Stellplätze sind rar, weshalb wir Stunden mit der Parkplatzsuche verbrachten. Dies wiederum brachte den ein oder anderen von uns auf die Palme und es wurde sich angezickt. Meistens standen wir vor der Wahl: kostenloser Walmartparkplatz oder teurer Campingplatz. Meistens landeten wir auf einem Supermarktparkplatz oder wurden vom Beach Access Parkplatz weg geschickt. Es blieb jeden Tag spannend!

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2 ½. Woche   (05.-14.04.)

Nach einer dann doch entspannten Nacht beim Post Office auf Bookelia (und leider nicht mit dem Heck überm Meer) ging es weiter die Küste entlang bis wir schließlich auf Manasota Key landeten. Dort fanden wir einen schönen versteckten Stellplatz, sodass wir entschieden zwei Nächte zu bleiben um am Freitag Zeit für Orga-Dinge zu haben. Also ging es am Samstag erst weiter, entlang touristisch bis zum Letzten ausgebauter Küste. Am Abend gestaltete sich die Suche schwieriger, wir wurden auf Clearwater Island zweimal von Officern aufgefordert weiter zu fahren. Wir entschieden uns zu später Stund auf einen nahegelegenen Publix-Parkplatz in Belleair Bluffs zu fahren.

Sonntag (08.04.) bogen wir schließlich ins Landesinnere ab um zur Ostküste zu gelangen. Es ging über landschaftlich schöne Straßen und endlich war der Touri-Stress mal vorbei… Wir übernachteten auf halber Strecke hinter einer Kirche in Fort McCoy. Als Ziel fuhren wir am nächsten Tag St. Augustin an, das als älteste Stadt der USA gilt und 1565 gegründet wurde. In der kleinen Stadt verbrachten wir einen Großteil des Tages und fuhren abends an der Küste entlang um auf Amelia Island am Meer einen Schlafplatz zu finden. Paul und Clara nutzten die vorhandenen „Restrooms“ um sich die Haare zu färben. Von dort aus mussten wir am nächsten Tag wieder ein kleines Stück ins Land abbiegen, da die Küste zu sehr zerklüftet war und um zur nächsten Station – nach Savannah – zu kommen. Eine wirklich schöne alte britisch-europäische Stadt, die uns allen sehr gefiel. Wir konnten Wäsche waschen und schliefen in einer Seitenstraße am Rande eines Friedhofs, da wir am folgenden Tag noch eine Runde drehen wollten. Somit ging es nach spätem Mittagspicknick im Park weiter gen Norden. Wieder mussten wir Flussmündungen umkurven um schließlich – notgedrungen – die nächste Nachtstation in Charleston auf einem Walmartparkplatz zu finden. Leider sollte sich dieses Szenario am Donnerstag wiederholen. Nach einem Tag voller auf Parkplätzen rumgestehe, da unsere amerikanische SIM-Karte streikte und Paul sich mit Servicemenschen rumschlug, kamen wir in Garden City auf einem Walmart-Parkplatz zum Stehen. Das brachte eher schlechte Stimmung bei uns allen auf. Doch tags drauf ging es über Wilmington nach North Topsail Beach, wo wir einen schönen Stellplatz am Strand ausgekundschaftet hatten. Wir wurden Samstagfrüh von der Sonne geweckt und Paul, Clara und ich gingen eine Runde Joggen und Baden. Nach diesem schönen Start ging es über Jacksonville, an lokalen Obst& Gemüseständen vorbei zur Fähre nach Cedar Island.

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3. Und 4. Woche   (14.-30.04.)

So ging es am Samstagnachmittag mit der Fähre rüber auf die Outer Banks. Etwas weiter außerhalb von Ocracoke fanden einen Schlafplatz am Meer. Ich freute mich sehr, dass es jetzt endlich wieder Insel- und Strandprogramm hieß! Also starteten wir am nächsten Morgen zu dritt mit unserer Joggingrunde durch den Sand, dann direkt ab in die Wellen – plötzlich holte uns der Regen aber so schnell und stark ein, dass wir uns die Dusche danach schon fast hätten sparen können. Ein fettes Sonntag-Pancake-Frühstück, mmh! Weiter gings mit der nächsten Fähre auch schon zur nächsten Insel, Hatteras. Der Leuchtturm dort, Lighthouse Cape Hatteras, ist bekannt als der höchste der Staaten. Erneut fuhren wir bis zu einem Strand, an dem ungewöhnlicherweise spezielle Autos direkt drauf fahren durften. Wir hingegen liefen zwischen den weiten Sanddünen bis ans Meer, wo das tolle Bild von den vielen Fischerautos direkt auf dem Strand entstand (siehe unten). Ein Stück weiter auf Bodie Island fanden wir einen ruhigen Platz an den Dünen, die uns leider bei dem starken Gewitter der darauffolgenden Nacht nicht viel Schutz boten. Ich glaube so ein heftiges Gewitter hat uns mit dem Wohnmobil noch nie heimgesucht und so viel Angst hat uns noch nie der Wind eingejagt. Dieser peitschte den Regen so dermaßen an die dünnen Wände, dass man im Bett tatsächlich damit rechnen musste jede Sekunde vielleicht wegzufliegen oder zumindest umzukippen, sehr unheimlich… Nach dieser unruhigen Horror-Nacht wurden wir dann auch noch vom Klopfen der Rangerin geweckt und bekamen eine Verwarnung wegen des unerlaubten Campings. Nichtdestotrotz wurde das tägliche Sportprogramm in Angriff genommen, auch wenn der stürmische Atlantik nicht ganz so zu genießen war. Etwas später merkten wir schon wieder die harten Sandkörner gegen unsere Beine fliegen, als wir durch Jockeys Ridge State Park auf den höchsten Sanddünen wanderten. Nun ging die Fahrt weiter aufs Festland und schon waren wir in Virginia beim Erdbeerpflücken! Die nächste eisige Nacht und der Versuch draußen zu frühstücken machten uns deutlich, wie weit wir nun schon nördlich gefahren waren. In Norfolk nahmen wir uns die Zeit die Stadt genauer anzuschauen, besuchten eine Glasbläserei-Vorstellung, das Chrysler Museum of Art and Design und liefen am Wasser entlang. Wieder einmal waren wir nicht ganz so lucky bei unserer Parkplatzaussuche und bekamen zum ersten Mal einen Strafzettel. In Richmond machten wir einen kurzen sonnigen Mittagsstopp am Fluss und kamen nachmittags in Charlottesville an. Das ist eine schöne und vorallem junge Stadt, die gefühlt nur aus der Universität und ihren Studenten besteht. Besonders interessant erschien sie uns durch die politischen Aktivitäten – letztes Jahr im Herbst fanden Demos und Gegendemos zwischen den Rechten und Linken dieser Stadt statt und noch währenddessen gab es eine Naziattacke, bei der Heather Heyer ums Leben kam, ihren Todesort entdeckten wir auch zufällig und hinterließen auch ein paar solidarische Grüße…

6 Uhr Weckerklingeln und es ging auf in den Shenandoah National Park, den wir in 2 Tagen von Süd nach Nord durchfuhren. Insgesamt wanderten wir dreimal zu Wasserfällen, besichtigten das Besucherzentrum, schliefen bei eisigen Minusgraden auf dem Campingplatz (zum ersten Mal!) und genossen die Aussicht während wir den Skyline Drive entlangfuhren. Dann besuchten wir die ersten amerikanischen Verwandten in Purcelville. Den Familientag begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück, danach wurden die alten Fahrräder der Eltern Jay und Claudia wieder in Schwung gebracht und schon stand unserer kleinen Fahrradtour nach Leesburg nichts mehr im Wege. In dieser Kleinstadt war zufälligerweise genau an diesem Samstag ein Garten-Stadtfest in vollem Gange, wir stürzten uns mitten ins Getümmel. Nach den 40 km mit Rückweg hatten wir aber immernoch nicht genug von der Gegend und so zeigte Jay Martin, Paul und mir einen kurzen Wanderweg zu einem wunderschönen Blick über die Natur perfekt für den Sonnenuntergang, wären keine Wolken dagewesen. Den Abend ließen wir gemeinsam mit einem Taco-Abendessen und einer lustigen Spielrunde ausklingen.

Nach dem Abschied von unserer Family fuhren wir fix nach Washington D.C. Die Stunden in der Hauptstadt vergingen mit dem Besuch des Botanischen Gartens und dem Anschauen der vielen beeindruckenden Bauwerke und Denkmäler sehr schnell. Spontan beschlossen wir auch bei der 2. Familie in der Nähe vorbei zu schauen, wurden sehr willkommen aufgenommen und blieben dort bis zum nächsten Morgen. Die Fahrt ging weiter durch Maryland nach Pennsylvania, wo wir in Lancaster die letzten Strahlen der Abendsonne abfingen. Noch gar nicht lange durch den Staat New Jersey und schon rollten wir nach New York über eine Brücke nach Staten Island. Dort fanden wir ein ruhiges Viertel für die nächsten drei Nächte. Der erste Tag zum Sightseeing war leider sehr grau und verregnet. Erst mit Bus, dann mit der Staten Island Fähre und schon hatten wir die Freiheitsstatue und eine nebelige Skyline von Manhatten vor uns. Kaum zu fassen, wir waren plötzlich wirklich in New York City!! Staunend liefen wir zwischen den unzähligen Hochhäusern und ließen die Metropole auf uns wirken. Wir versuchten so viel wie es ging in den Stunden von Manhatten zu sehen: das 9/11 Memorial, den Central Park, Times Square, das Empire State Building und all die anderen hohen und eindrucksvollen Gebäude. Das war schon vieles auf einmal und die Entfernungen dieser Riesenstadt unterschätzt man sehr schnell. Der zweite Tag war zum Glück ein Sonnentag und hauptsächlich für Brooklyn angedacht. Dort liefen wir durch das Zentrum, zum East River – Fotos vor der Manhatten Skyline (  ) – und über die Brooklyn Bridge. Auf der anderen Seite erkundeten wir drei Geschwister abends Chinatown und in Little Italy gönnten wir uns, wie es sich gehört, bei einem Italiener. Wir hatten aber noch nicht genug und wollten das Nachtleben miterleben, über die Williamsburg Bridge erhofften wir uns im coolen Viertel Williamsburg etwas mehr ansprechende Bars oder Clubs. Leider war dem aber nicht so und die Müdigkeit siegte. Somit machten wir uns auf den Nachhauseweg, der sich ungeplanterweise auf 3 Stunden hinauszögerte, weil eine Fähre ausgefallen war. Wegen unseres knappen Zeitplans wars das leider auch schon mit New York, ich wäre gerne länger geblieben… Sehr spät verabschiedeten wir uns von der NY Skyline von der anderen Flussseite in New Jersey und fuhren ab da nur noch den Hudson River aufwärts.

Auf dem Weg nach Vermont kamen wir am Saratoga Battlefield und am wunderschönen Lake George vorbei. Endlich waren wir in Burlington bei unserer Verwandten Karin angekommen und hatten nun die weite Strecke der Ostküste geschafft! In ihrem wundervollen Haus am See (würde Peter Fox bestimmt sehr gut gefallen) verbrachten wir die verregneten Stunden gemütlich drinnen um etwas zu entspannen, mit den Liebsten zu skypen – wenn die Technik denn mal bei den Älteren mitmachte – und die Geschehnisse des letzten Monats zu verarbeiten. In Burlington gabs für alle superleckeres Ben & Jerry’s Ice (leider nicht gesponsort) und nun ändern wir unsere Fahrtrichtung: ab jetzt geht es WESTWÄRTS!

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english abstract

We are already a whole month in the USA, its unbelievable!! We experienced so much that there is almost no time for writing, but we are trying our best – so here you go with our first four months in the states:

the first week   (march 28th-april 4th)

We arrived at the airport at 2:30 pm. Very on time and very tired. We made it to the states! What a feeling to be the first time in America. For all 4 of us. The airport had a deep 80ies touch – like it has its best days years before. We went out to the streets and the first thing we did was: Put on shorts and tank-tops and hanging out at the dog park. What a sunny and tropical weather out here! Claras phone speakers were yelling: Welcome to Miami!

From our lovely but not-so-clean apartment we managed all the things that had to be done to get the permission to drive our future RV. Wayne (the owner of the apartment) was a very opened and mindful person who helped us a lot to get the florida driver license. Chris and Valentina (the original owners of the RV) made it possible from the beginning till the end. A huge thanks to all these people may you have a wonderful life in the future. It really meant to us something. But first: 3 days of jet lagging and organizing in Miami, then setting off on Friday to the Florida Keys. We saw deers on a almost carribean island on easter Sunday and later on alligators close to Everglades National Park– who would have thought that before. The sun kept shining and shining and we went up the west coast of Florida and had a wonderful time in the warmth. St. Petersburg, Clearwater, Manasota Key are all places to be do we kept on hitting the road day after day.

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the second week   (april 05th-14th)

After a calm night on Bookelia Island we went a short drive northward to the Isle Manasota Key, where we find a hidden place to stay for the next two nights. So we got back on the road on Saturday and drove near the touristic coast. We find a place to sleep in Belleair Bluffs on a Publix parking lot, soon after we got sent away two times on Clearwater Island.

The next day, Sunday (08.04.), we turned eastwards into the inland. We drove along scenic and calm roads and found a place to stay behind a church in Fort McCoy. We finished to get to St. Augustin the next day and stayed in oldest city of the United States (founded 1565) for a couple of hours. In the evening we went along the coast to a beach access on Amelia Island. Paul and Clara used the restrooms to dye their hair and we all took a warm shower during continuing rain. The next Station was the city of Savannah, where we got the day after. Quite a pretty European-British city and we decided to wash some clothes and stay there a night, so we could see some more the next day. After some hours and a late lunchbreak, we hit the road in the afternoon again. We had to pass several rivers and their outfalls and found the next night station – unavoidably – at Walmart in Charleston. On Thursday, after to much time on parking lots (Paul had to visit some phone services, because our sim-card stopped working) and some driving time, we had to stay at Walmart parking lot again in Garden City. We all weren’t pleased about this. But the next day, we went by Wilmington to North Topsail Beach, where we found a nice place to stay almost on the beach. We got woken up by the sun on Saturday morning and Paul, Clara and I went jogging and swimming. After this nice start we drove by Jacksonville and got to the Ferry on Cedar Island.

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the last two weeks   (april 14th-30th)

We spent the next days on the Outer Banks Islands and were really happy to be at the beach again. I absolutely love our morning program when we get the chance to sleep right next to the ocean: first the 3 of us – Paul, Martin and I – go jogging on the beach, then right into the sea swimming and after a quick shower we are having our breakfast together in the sun (when there is some). The Sunday special are pancakes when we have enough time for that, yum! Again we took the ferry – this time to Hatteras where we visited the highest lighthouse of the states, Cape Hatteras. A few miles next to it some vehicles are allowed to drive right on the beach, it was a funny picture seeing all these fishermen cars right next to the ocean. Then on Bodie Island we had an actual horror night, it was storming, raining and thundering so hard that I actually thought our rv would fly away or something. After this restless hour we were awaken by a ranger and got an admonishment because of illegal camping… Well, I guess this wasn’t the right place for us. So we went on to Jockeys Ridge State Park where we felt like being in a desert walking on the highest sand dunes in the USA.

Once again on the mainland in Virginia we had to realize how much we had driven up north because the nights were freezing in our camper. In Norfolk we were lucky to spend most of the time inside while watching a show of glassblowing and walking through the Chrysler Museum of Art and Design. But we were not so lucky with our place for the night (again) – we ended up getting a ticket. Nevertheless, our trip continued with a short lunch break in Richmond on our way to Charlottesville. It’s a nice university city where there were a lot of politic activism – Heather Heyer died last year as a victim of an attack. We got up very early to spend some days in the Shenendoah National Park driving the Skyline Drive up from south to the north and going on some hikes to the waterfalls. After the calmness there we spent the weekend with some of our welcoming American relatives living in Purcelville and in Glenwood. The hours we spent in Washington D.C. where filled with watching all the memorials and impressive buildings.

We drove through Maryland, Pennsylvania and New Jersey to reach New York – finally!! All of us were really excited to take the ferry from Staten Island to Manhattan, even though it was so foggy we could only see the lower half of the skyline:D After the day in Manhattan, watching all these huge skyscrapers, the 9/11 memorial and the times square we really hoped for some more calm in Brooklyn on the day after. This time the sun was putting even more smiles on our faces while walking through the downtown to see the Manhatten skyline from the other side of the East River. We enjoyed the view from up the Brooklyn Bridge and a few hours later the city by night from the Williamsburg Bridge. This metropolis is so impressive and overwhelming! Especially for the younger ones of us it was nice to experience the unique feeling of New York, its people and its streets.  We didn’t even had enough time to see everything we wanted… Still we had to leave NYC, said goodbye from the New Jersey side of the Hudson River which we drove up northbound. Stopping on our way at the Saratoga Battlefield and the beautiful Lake Georg we finally made it all the way up to Vermont. There in Burlington we spend some days with our sweet German relative living in the USA, Karin, to get ready for the next stage driving westwards.

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